VW Sammelklage und Schadensersatz

Verjährung droht. Vorsorglich sollten VW Aktionäre die Verjährung auf den 19.09.2016 legen!


VW Schadensersatz Klage

Landgericht macht Weg für KapMuG-Musterverfahren gegen VW frei
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Gewinnabschöpfung bei Volkswagen
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VW stoppt Verkauf in Südkorea
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"Handelsblatt" - VW droht milliardenschwere Belastung in Kanada

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Die Kosten für den Diesel-Skandal in den USA könnten für Volkswagen weiter ansteigen. Laut einem Medienbericht des "Wall Street Journal“ will der Wolfsburger Autobauer 650 Händler für ihre Verluste entschädigen.

Hier können sich Aktionäre einer Klage
nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) gegen VW in Deutschland anschließen.
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Dieselskandal: EU-Kommission wusste früh von Abgasmanipulationen

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Die Abwicklung des Abgasskandals in den USA könnte für Volkswagen doch noch einmal teurer werden: Das kalifornische Umweltamt CARB hat den Rückrufplan für Drei-Liter-Motoren als unzureichend und unvollständig abgelehnt. Was bedeutet das für VW Aktionäre?

Wie können sich Aktionäre einer Sammelklage gegen VW anschließen?
Welche Möglichkeiten haben Anleger auf Schadensersatz zu klagen?


Worum geht es den VW-Aktionären?

 

Durch den Abgasskandal ist der Wert der VW-Aktie drastisch gefallen. Milliardenschwere Schadensersatzzahlungen sind vom Volkswagen Konzern an die Geschädigten in aller Welt zu zahlen. In Amerika sind zahlreiche Sammelklagen (class action) anhängig.

Am 20.06.2016 hatte die BaFin Strafanzeige gegen den gesamten Volkswagen-Vorstand gestellt. Das Ende ist nicht in Sicht. Es steht zu befürchten, dass der Kursverfall der VW Aktien nachhaltig ist. Alle Schadensersatzzahlungen von VW gehen letztlich auch zulasten der Zukunftsfähigkeit des Volkswagenkonzerns. VW Aktionäre fordern deshalb Schadensersatz. Wie funktioniert das?

Weitere Informationen zur Sammelklage für geschädigte VW Aktionäre.


Sammelklage: Verjährung droht!

Das Gesetz setzt die Volkswagen Aktionäre unter Zeitdruck. Maßgeblich dürfte der § 37 Abs. 4 Wertpapierhandelsgesetz sein. Danach gilt für die VW Aktionäre eine taggenaue einjährige Frist. Vorsorglich sollten VW Aktionäre die Verjährung auf den 19.09.2016 legen.

Ob die strafrechtlichen Ermittlungen nach der Anzeige der BaFin daran etwas ändern, wird noch zu prüfen sein. Aber vorsichtige Volkswagen-Aktionäre sollten sich darauf einstellen, dass die Ansprüche im September 2016 verjähren.

Das ist ärgerlich für die VW Aktionäre. Entscheidend kommt es nämlich darauf an, wann die Manipulationen an den Abgaswerten stattgefunden haben und wann der Vorstand davon Kenntnis hatte.

Es gibt auch durchaus berechtigte Argumente, dass es auf die Kenntnis des Vorstandes gar nicht ankommt. Allerdings sollte man als Volkswagen Aktionär den sichersten Ansatz wählen und nicht auf rechtliche Konstruktionen, die auch unter Experten umstritten sind. Im Zuge des Verfahrens werden also Fakten aufgeklärt werden. Vermutlich wird das aber erst nach Ablauf der Verjährung sein.



Gibt es eine Sammelklage?

Eine Sammelklage ist nach deutschem Recht nicht vorgesehen. Es gibt für VW Aktionäre in Deutschland allerdings die Möglichkeit, eine Musterklage nach dem Kapitalanleger Musterverfahrensgesetz (KapMug) durchzuführen.


Hier kommt es auf verschiedene Konstellationen an. Es muss dem Gericht eine bestimmte Anzahl gleichartiger Fälle präsentiert werden.

Zudem gibt es Möglichkeiten, durch die Abtretung der Ansprüche an einer Klagegemeinschaft teilzunehmen. Hier sind Varianten möglich, bei denen ein Erfolgshonorar vereinbart werden kann. Weitere wichtige Informationen zur VW Sammelklage in Deutschland.


Recht auf Schadensersatz

VW Aktionäre, die sich mit der Einzelklage nach dem Musterverfahrensgesetz oder der vorbeschriebenen Sammelklage ihre Rechte auf Schadensersatz sichern wollen, können das hier hinterlegte Formular ausfüllen. Die Angaben werden zur kostenlosen Prüfung an die Berliner Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte weitergegeben.


Resch Rechtsanwälte ist die älteste Anlegerschutzkanzlei in Deutschland. Im Jahr 1986 als Anlegerschutzkanzlei gegründet, können Resch Rechtsanwälte auf eine 30-jährige Erfahrung zurückblicken.